Hommage an die Musik

Scheffold reißt sein Publikum beim diesjährigen Sommerkonzert mi

Die Liebe zur Musik äußert sich am Scheffold-Gymnasium auf vielfältige Weise. Das Publikum im vollbesetzten Prediger konnte sich beim diesjährigen Sommerkonzert von dieser großen musikalischen Leidenschaft überzeugen, die sich unter dem Motto „Music was my first love“ wie ein roter Faden durch das gesamte Programm zog.

Zu Beginn sorgten die Unterstufenensembles unter der Leitung von Diana Magg und Manuela Essig mit schön arrangierten Liedern wie „Run“ von Leona Lewis für gute Laune und Sommerstimmung.

Die Big-Band der Mittelstufe gab mit Gastsängerin Freya Seitzinger energiegeladen die Songs „Zombie“ oder „What’s Up“ und zeigte damit, in welchem Genre ihre musikalischen Vorlieben zu Hause sind.

Chorleiter Kilian Baur wechselte während des Auftritts seines Kammerchores „Vokalpur“ für den Song von David Orr „Before the Ending of the day“ vom Dirigenten zum Sänger, um Schüler Laurin Michaelsen ans Dirigierpult zu lassen. Es gehört zum Konzept der Musikprofilklassen, dass die Scheffoldianer selbstständig Stücke einstudieren und dann bei Vorführungen präsentieren. Auch hier zeigte das kleine a-capella Ensemble mit seinem ausgewogenen Klangkörper, wie tief die Liebe zur Musik bei allen Ausführenden verankert ist.

Für einen rockigen Kontrast sorgte die SG-Band (Leitung Valentin Sachsenmaier), die mit treibenden Rhythmen und Hits wie „Sommerregen“ von Joris oder „Creep“ von Radiohead (Gesang: Arya Seitzinger) das Publikum begeisterte.

In der Pause wartete auf die Besucher eine gelungene Überraschung. Plötzlich und unerwartet stimmte der Chor im Foyer des Predigers flashmobmäßig die ersten Töne auf Elton Johns „Circle of Life“ an. Bei „Hakuna Matata“ bewies der Chor unter der Leitung von Kilian Baur mit sichtbarer Freude am Singen, dass die „erste große Liebe zur Musik“ einfach für gute Laune sorgt.

Das Klarinettenensemble entzückte im Anschluss mit einem Potpourri aus dem Musical „Sister Act“, das ihr Leiter Ulf-Timo Weinberger eigens für diesen Anlass arrangiert hatte. Danach übernahmen Orchester und BigBand die Bühne und zeigten mit einem harmonischen und präzisen Klangteppich, wie facettenreich die Liebe zur Musik interpretiert werden kann.

Für das große Finale vereinten sich dann alle Ensembles auf der Bühne, die fast aus den Nähten zu platzen drohte:  Die halbe Schule stimmte gemeinsam den legendären Klassiker „Music“ von John Miles an. Als die Schülerschaft die weltbekannten Zeilen sang und musizierte, war die Gänsehaut im Saal greifbar. Kein Wunder, dass diese gelebte Liebe zur Musik auch auf Schulleiter Bernd Gockel und die Spendenbereitschaft des Publikums für die Flügelrestauration überschwappte. Rund 1000 Euro kamen nach Gockels Dankesrede zusammen, die er mit dem Satz. „Wer Musik gerne macht, der gehört ans Scheffold“, abschloss. 

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