Wie lange leuchtet Nachleuchtfarbe nach?

Paul Weiler (7a) ist erfolgreich bei „Jugend forscht“

Jeder kennt sie: Gegenstände, die noch leuchten, auch wenn das elektrische Licht im Raum ausgeschaltet wurde. Anfangs erscheinen sie noch hell, doch ihre Leuchtintensität sinkt mit der Zeit. Für dieses Phänomen hat sich Paul Weiler (7a) interessiert und es in der AG Scheffold-Forscher gründlich untersucht.

Wann man das Leuchten nicht mehr sieht, hängt vom Beobachter ab. Das war die erste Erkenntnis. Aus ihr folgte die Idee, die Beobachtung objektiv, also unabhängig vom Beobachter, zu machen. Dazu baute Paul eine Messzelle, in der sich das nachleuchtende Objekt befand. Dieses bestrahlte er durch ein Loch in der Messzelle mit einer Taschenlampe. Nach dem Ausschalten des Lichts beobachtete er durch ein zweites Loch mit Hilfe eines Tablets mit Farberkennungs-App das nachleuchtende Objekt.

„Die Intensität des Leuchtens nimmt exponentiell ab.“, so Pauls Erkenntnis, nachdem er den RGB-Code des abgestrahlten Lichts mehrere Minuten lang gemessen hatte. Dieser Code ist gibt Farbe und Intensität des Lichts wieder.

Wie sich unterschiedlich langes Bestrahlen oder das Bestrahlen mit rotem, grünem oder blauem auf Dauer und Intensität des Leuchtens auswirkt, wurde von Paul systematisch untersucht.

Durch seine schriftlich formulierten Ergebnisse und in deren Diskussion beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb überzeugte Paul die Juroren und errang von insgesamt sieben angetretenen Projekten im Fachgebiet Physik den 2. Preis.

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