
Weggeben statt Weglegen
Pauline Kelbaß aus der J1 berichtet über ihre Spendenaktion im Rahmen des UNESCO-Seminarkurses
Was für den einen ungenutzt zu Hause liegt, kann für jemand anderen etwas Besonderes sein. Diese Idee steckt hinter meinem UNESCO-Projekt „Weggeben statt weglegen“. Für eine Woche stand in der Schule eine Spendenkiste, in der SchülerInnen und LehrerInnen Spiele, Spielzeug und Bücher abgeben konnten. Viele beteiligten sich an der Aktion und spendeten einiges, sodass am Ende zwei volle Kisten zusammengekommen sind. Die Gegenstände habe ich anschließend an das Kirchenlädle in Heubach weitergegeben. Dort zeigte sich, wieviel Arbeit hinter einer Spende steckt. Als erstes musste alles aussortiert und überprüft werden. Denn es sollten nur gut erhaltene und nutzbare Dinge weitergegeben werden. Danach wurden die Spenden sortiert und für den Verkauf vorbereitet. Der Erlös der verkauften Sachen wird an verschiedene Projekte weitergespendet. Das Kinderhospiz Ostalb, die Lebenshilfe und auch die Peru-Gruppe werden unterstützt. Das Spendenprojekt orientiert sich an der UNESCO und ihren 17 Nachhaltigkeitszielen. Besonders das Thema Nachhaltigkeit, aber auch Chancengleichheit, spielen dabei eine große Rolle. Statt Dinge wegzuwerfen, können sie gespendet und weitergegeben werden, um anderen eine Freude zu bereiten. Außerdem werden gleichzeitig Ressourcen geschont und ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. „Weggeben statt weglegen“ zeigt, dass schon kleinere Aktionen im Alltag einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum sozialen Engagement führen können.