Vom Aufbruch und Neuanfang

Abwechslungsreicher Kammermusikabend des Scheffold-Gymnasiums im Franziskaner

Cup Song, Chormusik, Chopin – es war ein vielfältiges Programm, welches die Schülerinnen und Schüler der Musikzüge aus den Klassenstufen 7—J2 für ihr Publikum im Festsaal des Franziskaners zusammengestellt hatten – und es trotz der vielen unterschiedlichen Stücke schafften, dem Abend einen „roten Faden“ zu geben: so einte alle Darbietungen die Sehnsucht nach Aufbruch, Neubeginn und Frühlingsanfang.

Musikalisch kam dies auf eine wunderbare Art und Weise zum Ausdruck: Zum Beispiel im ersten Satz des Horntrios in Es -Dur von Johannes Brahms. Wie ein rauschender Bach im Frühjahr erfüllte dieses Musikstück den Saal. Wunderbar aufeinander eingespielt präsentierten sich die drei Instrumente, (Sara Stütz an der Violine und Sophia Kottmann am Horn wurden von ihrem Lehrer Kilian Baur am Klavier begleitet), sehr intensiv wirkte die expressive Darbietung der jungen Musikerinnern.

Hingebungsvoll sang der Musikzug-Chor der siebten Klassen „A million dreams“ von The greatest Showman. Hier führte Vivienne Kinn aus der 10. Klasse ihre jungen Sängerinnen und Sänger sicher durch die musikalischen Träume von einer besseren Welt.

Heidi Schabel und Mara Uhlenbrock bejubelten am Saxophon den neu beginnenden Tag, während Ceylin Topal mit ihrem Tanz zu den Klängen von Richard Carter eine eindrucksvolle Interpretation von Aufbruch und Neubeginn gab.

Mit müheloser Leichtigkeit gab Laurin Michaelsen Chopins „Schmetterlingsetüde“ zum Besten und auch das Klarinettenensemble unter der Leitung von Ulf-Timo Weinberger bereicherte mit einem Auszug aus Wagners „Tannhäuser“ den Abend.

Dieser war insgesamt von großer Leichtigkeit und reizvoller Abwechslung geprägt, die Freude am Musizieren und durch das Programm führen war den Scheffoldianern anzumerken. Denn auch das war ein Aufbruch in eine neue Ära, wie Schulleiter Bernd Gockel in seinen Eröffnungsworten betonte: Die Gesamtorganisation lag diesmal in den Händen der zehnten Klassen (Ellen Özgüner, Elena Kiemel, Isabella Bjelic´), die sich ohne Scheu als Dirigent und Dirigentin versuchten und Texte für das Programm geschrieben haben. Für Musiklehrerin Diana Magg ein voller Erfolg: „Es war ein neuer Ansatz, den wir ausprobiert haben, dass die Schüler von der Butterbrezel bis zum Klavierstück alles selbstständig organisieren. Und ich muss sagen, dass haben sie großartig hinbekommen.“

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