HOP oder TOP – Präventionstheater über Cyber-/ Mobbing!

Lieber austeilen als wieder Opfer sein! 

… aber ist doch nur Spaß – voll witzig! 

Auch dieses Schuljahr freuten wir uns, dass Sarah Groß und Annabella Akcal das Stück „Hop oder Top! Alles cyber, oder was?“ am Scheffold-Gymnasium gespielt haben. Das Stück vom „Theater SNF“ wurde von den beiden Schauspielerinnen realitätsnah dargestellt und die rund 80 Schülerinnen und Schüler unserer 8. Jahrgangsstufen bekamen eine professionelle Darbietung. Die Schulsozialarbeiterin Barbara Marques, welche an unserer Schule Ansprechpartnerin für Themen wie Mobbing und Cyber-Mobbing ist, hält das Stück für eine äußerst gelungene Präventionsarbeit. Die Digitalisierung lässt neben den gewünschten digitalen Möglichkeiten leider auch digitale Hintertüren auf für Cyber-/ Mobbing, Fakenews, Hatespeech usw.. 

Das Stück „Hop oder Top“ wurde nach Rechercheworkshops mit Jugendlichen entwickelt und trifft den Nagel auf den Kopf! 

„Heute top und morgen hop! Läuft bei Zoe. Ihr neues Tiktok – Video kommt richtig gut an. Jetzt muss sie dran bleiben. „Influencer, das wär doch was für Dich, das schaffst Du“, sagen die Anderen aus ihrer Clique! Freizügig präsentiert sie sich online. Noah macht sich einen Spaß daraus Alina schon auf dem Schulweg abzupassen. Mobbing ist sein Schutzschild: lieber austeilen, als selbst wieder Opfer sein, außerdem: ist doch nur Spaß! Dennis beweist Zivilcourage und ergreift Partei für Alina. Sie sucht Rat im Netz und entgeht der Realität und dem Stress mit ihren Eltern durch zocken mit Yannis, der heimlich in sie verliebt ist. Als ihre Freundin Zoe sie fragt wieso sie so lost aussieht fällt es ihr schwer darüber zu sprechen. 

Da wendet sich das Blatt für Zoe aufgrund eines Fanvideos. Alina beschließt: so kann es nicht weitergehen- und nimmt ihr Leben in die Hand. Die Brüder Denis und Yannis stehen ihr zur Seite. Und auch Zoe findet ihren Weg.“

Nach der Aufführung fand in allen drei 8. Klassen eine 90-minütige Nachbereitung im Klassenverband statt. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler mit den Schauspielerinnen diskutieren, reflektieren und ihre eigene Mediennutzung kritisch hinterfragen. Einige Schülerinnen und Schüler konnten sich in der ein oder anderen Theaterszene wiederfinden oder kannten ähnliche Vorkommnisse aus ihrem Umfeld. Im Laufe des Vormittags erhielten die Schülerinnen und Schüler mehrmals den Hinweis, dass sie mit solchen Erfahrungen nicht alleine bleiben müssen und sollen, sondern sich Hilfe bei einer erwachsenen Person suchen. Mobbing lebt vom mitmachen und weg sehen – deshalb ist Prävention, Aufklärung und hin sehen äußerst wichtig um zu vermeiden, zu erkennen und zu stoppen.

Wir bedanken uns bei Sarah Gros und Annabella Akcal für einen bereichernden theaterpädagogischen Vormittag. Auch gilt ein Dank an die Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) die das Theaterstück finanziert hat.

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