UNESCO-Sommercamp 2025

Brücken bauen – Umwelt und Verständigung im und um den Wald

Vom 2. bis 4. Juni 2025 nahmen vier Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des Scheffold-Gymnasiums – Tessa Barth, Maximilian Cadus, Malena Dreyer und Maximilian Quirmbach – gemeinsam mit ihrer Begleitperson Larissa Schmid am UNESCO-Sommercamp auf dem Gaffenberg in Heilbronn teil. Das Camp stand unter dem Motto „Gemeinsam Brücken bauen – Umwelt und Verständigung im und um den Wald“und vereinte rund 80 Teilnehmende aus verschiedenen UNESCO-Schulen der Region.

Gelebt wurde in Zelten oder Gruppenzimmern, gearbeitet wurde gemeinsam – und das über Alters- und Schulgrenzen hinweg. Die Kleingruppen, in denen die Workshops stattfanden, setzten sich aus Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zusammen – alle gleichberechtigt, mit frei gewählten Rollen und viel Raum für Kreativität und Zusammenarbeit.

Am Montag startete das Camp mit ersten Übungen zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Vertrauensaufbau: Menschenpyramiden, das kreative Gestalten von Skulpturen aus Naturmaterialien und das Erfinden von Geschichten förderten nicht nur den Teamgeist, sondern auch die Kommunikation. Abends gab es spannende Einblicke in das Verhältnis zur Natur bei indigenen Völkern, bevor der Tag am Lagerfeuer mit Liedern und Gesprächen ausklang.

Der Dienstag stand im Zeichen der Verbindung von Bewegung, Musik und Natur: Die Geschichten der Skulpturen wurden mit Standbildern und kleinen Theaterszenen erzählt, akrobatische Elemente mit Tanz verbunden und ein „Waldorchester“ mit Instrumenten aus Naturmaterialien zum Leben erweckt. Auch an diesem Abend kamen wieder alle rund ums Feuer zusammen – in entspannter und sehr offener Atmosphäre.

Am Mittwoch bereiteten die Gruppen ihre Präsentationen vor. Dabei konnten sie frei wählen, ob sie ihre Arbeit in Form eines Theaterstücks oder Akrobatik- und Tanzelementen, einer Skulptur oder eines Lagerbaus oder durch musikalische Elemente präsentieren wollten.

In der Abschlussrunde wurde deutlich: Das Camp war ein voller Erfolg. Die Stimmung wurde durchweg als positiv beschrieben, die Gruppen fanden schnell zueinander, und besonders hervorgehoben wurde der respektvolle Umgang, die starke Hilfsbereitschaft und die Augenhöhe zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Oder, wie es ein Teilnehmender treffend formulierte: „Jeder hatte eine Rolle – und jede Rolle war wichtig.“

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